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postfaktisch. präfaktisch. außerfaktisch.

Historische Entscheidung:

SPD und CDU/CSU bilden gemeinsame Partei


Nach Einschätzung einiger Politexperten war es ein lange überfälliger Schritt. Die Veröffentlichung der Wahlprogramme von SPD und CDU/ CSU hatte in der Bevölkerung Ratlosigkeit und Verwirrung hervorgerufen. Verzweifelt machten sich Millionen deutscher Bürger auf die Suche nach inhaltlichen Unterschieden zwischen den Programmen, um daraus ihre Wahlentscheidung im September ableiten zu können. Eine Suche, die zu keinen nennenswerten Ergebnissen führte. Um diesen quälenden Zustand der Unentschiedenheit zu beenden, haben CDU/ CSU und SPD nun entschieden, sich zu einer Partei zusammenzuschließen.

Die Christlich-Soziale Demokratische Unionspartei Deutschlands (kurz CSDUPD) sei glücklich darüber, "den hart arbeitenden kleinen Leuten die schwere Bürde der Wahlentscheidung wenigstens ein Stück weit abnehmen zu können", sagte gestern ein sichtlich ergriffener Martin Schulz, der gemeinsam mit Angela Merkel das neue CSDUPD-Spitzenduo bildet. Merkel nannte als Begründung für den Schritt, den "Wählerinnen und Wählern der Mitte ihre Gewissensentscheidung am Wahltag spürbar erleichtern" zu wollen. Beide Politiker zeigten sich ausgesprochen zufrieden mit dem Zusammenschluss. Unter dem Slogan 'Mehr Gerechtigkeit in einem Deutschland, in dem wir gut und gerne leben' gehe die CSDUPD "geschlossen und optimistisch in den Wahlkampf", so Angela Merkel. Martin Schulz sagte abschließend, man sehe dem Wahlkampf nun „gemeinsam voller Zuversicht entgegen".

Laut Angaben des Meinungsforschungsinstituts Emnid liegt die Zustimmung der neu gegründeten Partei in der Bevölkerung derzeit bei 63 Prozent.

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