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20.07.2017

Wie niedlich! Pu der Bär besucht Putin



Vor allem viele Kinder dürften ihn an diesem Tag beneidet haben: Russlands Präsident Wladimir Putin hat gestern Besuch von Pu dem Bären bekommen. Der pummelige Pelzträger (Foto oben) war per Direktflug vom Hundertsechzig-Morgen-Wald nach Russland gereist, wo der Präsident ihn im Moskauer Kreml empfing.

Presse und Beobachter zeigten sich entzückt von dem liebenswert-tollpatschigen Auftreten des plüschigen Honigfreundes, der bereits gut gelaunt und fröhlich vor sich hinsummend die Flugzeugtreppe herunter getrottet kam. Dass er eine der Stufen verfehlte und direkt auf seiner Nase landete, schien das etwas verpeilte Moppelchen mit dem sonnigen Gemüt dabei nicht weiter zu stören. Den Präsidenten begrüßte das sympathische Schleckermaul mit den Worten "Oh, ich habe da so ein Grummeln im Bauch!"

Über den Anlass für Pus Besuch wurde gestern viel spekuliert. Dass er nach dem von China verhängten Einreiseverbot gegen ihn auf der Suche nach politischen Verbündeten ist, halten Kenner der knopfaugigen Frohnatur für abwegig. Als wahrscheinlicher gelten Gerüchte über eine geplante Honig-Pipeline.

Lange währte das Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten und dem tapsigen Watteköpfchen allerdings nicht. Pu soll kurz nach dem gemeinsamen Honiggenuss unvermittelt aufgebrochen sein, weil "ihm ein für einen Bären von sehr geringem Verstand ausgesprochen kluger Gedanke in den Kopf gesprungen" war, welchen er "ganz schnell einem guten Freund weitersagen" wollte.


Referenz:

http://www.stern.de/politik/ausland/zensur-in-china--zeichentrickfigur-pu-der-baer-wird-verboten--7541250.html

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